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„Gottes Schöpfung ist sehr gut“ diesen Leitspruch haben Frauen aus Surinam für den Weltgebetstag am 02. März gewählt, um gegen den gesundheitsgefährdenden Goldabbau und die Abholzung des Regenwaldes zu protestieren. Surinam ist das kleinste südamerikanische Land mit rund 550.000 Einwohnern und liegt im Nordosten des Kontinents.

Eine unsichtbare Gefahr lauert im Wasser: Quecksilber aus dem Goldabbau. Viele Frauen fürchten um Ihre Gesundheit und die ihrer Kinder.  Das Trinkwasser beziehen die Dorfbewohner in Surinams Urwald aus dem Fluss, und es könnte vergiftet sein, weil illegale Goldschürfer mit Quecksilber arbeiten und das Abwasser in den Fluss leiten, um nur ein Beispiel aufzugreifen.

Viele Frauen haben auch mehrere Jobs, um sich und ihre Familie ernähren zu können. 

Die Situation der Frauen ist recht unterschiedlich, je nachdem zu welcher Kultur sie gehören. Durch die wirtschaftliche Situation bedingt, sind aber fast alle gezwungen, sehr viel zu arbeiten, so werden viele Kinder vernachlässigt.

Dies und noch viel Interessantes  aus Surinam erfuhren die 30 Besucherinnen an diesem Gebetsabend, der im Pfarrzentrum stattfand.  Die Stunde war mit  Gebettexten, schönen Liedern 

und mit Bildern aus dem  Land, das die Landschaft und Leute zeigte, kurzweilig gestaltet. 

Die Kollekte während des Gottesdienstes erbrachte 212,50 €, das den  Frauen in Surinam zu Gute kommen wird.

 Nach dem Gebetsteil  waren die Teilnehmerinnen noch zu Tee und Imbiss eingeladen und durften verschiedene Leckerbissen probieren. Das Organisationsteam um Alma Reinsfelder  hatten  die Köstlichkeiten vorbereitet, mit denen die Besucherinnen im Anschluss verwöhnt wurden.

Es wurde ihnen Nasi Goreng, Obstschnittchen mit Mango und Ananas, Schneeballen mit Kokos u. Ingwer, Kürbiskernmus und Kichererbsenmus und leckeres Brot  dazu, kredenzt.

Die Teilnehmerinnen saßen noch einige Zeit bei Essen und Gesprächen beisammen und fanden,

 dass der Abend  gelungen war. 

Cäcilia Walter

 
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