vor einigen Tagen hatten wir mit dem Sommeranfang und dem Johannistag die Mitte des Jahres erreicht. Eine Wende der Zeit, die uns Schnelllebigkeit und Vergänglichkeit erahnen lässt. Manchem macht es Angst, dass schon wieder die Hälfte des Jahres gelebt ist und - mitten im Sommer - die hellen Stunden langsam wieder abnehmen. Andere leben im Jetzt und genießen die schönen Sommertage,
wie sie später auch den bunten Herbst und den ruhigen, kalten Wintertage froh erleben werden. Im Gotteslob gibt es dazu ein ansprechendes Lied, dessen Text Detlev Block verfasst hat. Es erzählt von diesem Wechsel der Zeit, von Freude und Ängsten. Aber es erinnert uns auch daran, das hinter, über und in allem Gott selbst ist. Im Vertrauen auf ihn und seine Wegbegleitung müssen wir uns nicht ängstigen und können getrost unseren Weg durch das Jahr und unsere Lebenszeit gehen. Er ist da, an seinem Wort können wir festhalten und in der Treue zu ihm wachsen. Ich möchte Sie daher einladen, die Worte und Gedanken des Dichters in Ruhe zu lesen und auf sich wirken zu lassen.
Es erzählt von diesem Wechsel der Zeit, von Freude und Ängsten. Aber es erinnert uns auch daran, das hinter, über und in allem Gott selbst ist. Im Vertrauen auf ihn und seine Wegbegleitung müssen wir uns nicht ängstigen und können getrost unseren Weg durch das Jahr und unsere Lebenszeit gehen. Er ist da, an seinem Wort können wir festhalten und in der Treue zu ihm wachsen. Ich möchte Sie daher einladen, die Worte und Gedanken des Dichters in Ruhe zu lesen und auf sich wirken zu lassen.
Das Jahr steht auf der Höhe, die große Waage ruht.Nun schenk uns deine Nähe und mach die Mitte gut. Herr, zwischen Blühn und Reifen und Ende und Beginn. Lass uns dein Wort ergreifen und wachsen auf dich hin.
Kaum ist der Tag am längsten, wächst wiederum die Nacht. Begegne unsren Ängsten mit deiner Liebe Macht. Das Dunkle und das Helle, der Schmerz, das Glücklichsein nimmt alles seine Stelle in deiner Führung ein.
Das Jahr lehrt Abschied nehmen schon jetzt zur halben Zeit. Wir sollen uns nicht grämen, nur wach sein und bereit, die Tage loszulassen und was vergänglich ist, das Ziel ins Auge fassen, das du. Herr, selber bist.
Du wächst und bleibst für immer, doch unsre Zeit nimmt ab. Dein Tun hat Morgenschimmer, das unsre sinkt ins Grab.
Gib, eh die Sonne schwindet, der äußre Mensch vergeht, dass jeder zu dir findet und durch dich aufersteht.
Eine gesegnete zweite Jahreshälfte und Gottes gute Wegbegleitung wünschen Ihnen
Ihr Seelsorgeteam
Joachim Bayer, Pfarrer
Susanne Fleck, Gemeindereferentin
Franz-Ludwig Ganz, Diakon i. R.
Woche des Gebets
Die Woche des Gebetes findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt.
Sie entspringt der Tradition der „Ewigen Anbetung“. Diese war über viele Jahre hinweg ein vertrautes Angebot in unseren Pfarreien,





