der November gilt oft als der dunkelste Monat des Jahres. Die Tage werden merklich kürzer, die Natur zieht sich zurück, und Nebel liegt über den Feldern. Passend zu diesem Bild lenkt die Kirche unseren Blick in diesen Wochen besonders auf das Gedenken an unsere Verstorbenen, auf die Vergänglichkeit unseres eigenen Lebens und auf die Segnung der Gräber zu Allerheiligen und Allerseelen.
Doch dieser Monat ist alles andere als eine Zeit der Hoffnungslosigkeit.
Wenn wir in diesen Tagen auf den Friedhof gehen, um die Gräber unserer Angehörigen und Freunde zu besuchen, tun wir das nicht nur in Trauer.
Wir schmücken die Stätten mit Blumen und entzünden Lichter. Diese kleinen Flammen im herbstlichen Dunkel sind ein kraftvolles Zeichen: Unser Glaube reicht über den Tod hinaus.
Die Gräbersegnung ist kein Ritus des Abschieds für immer, sondern ein Akt des Vertrauens. Wir stellen die Verstorbenen – und uns selbst – unter den Schutz Gottes.
Der Friedhof wird so von einem Ort der Trauer zu einem Ort der christlichen Hoffnung. Denn für uns Christinnen und Christen ist der Tod nicht das letzte Wort, sondern das Tor zu einem neuen, ewigen Leben bei Gott.
Nutzen wir diesen November nicht nur zum schmerzlichen Erinnern, sondern auch, um dankbar auf das Fundament unseres Glaubens zu schauen: Christus ist das Licht, das jede Dunkelheit vertreibt.
Ganz herzlich grüßen
Ihr Seelsorgeteam
Franz-Ludwig Ganz, Diakon i. R. Joachim Bayer, Pfarrer
Susanne Fleck, Gemeindereferentin
Mögen der heilige Mauritius und der Erzengel Michael uns im neuen Schuljahr begleiten.
Es grüßt sie herzlich ihr Seelsorgeteam
Susanne Fleck, Gemeindereferentin
Joachim Bayer, Pfarrer
Franz-Ludwig Ganz, Diakon
Kirchweihessen & Pfarreiinfo
Am Sonntag, 8. November 2026, laden wir nach dem Gottesdienst herzlich zum Kirchweihessen ein.
Gegen 13 Uhr findet bei Kaffee und Kuchen unsere Pfarreiinfo statt. Pfarrer Bayer, die Kirchenverwaltung und das Gemeindeteam informieren über aktuelle Themen und die Zukunft unserer Pfarrei. Fragen, Ideen und Anregungen sind herzlich willkommen





