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Man mag es angesichts der noch frühlingshaften Temperaturen kaum wahrnehmen, aber wir steuern doch auf Weihnachten zu.

Aber das Gebet hat ja vielfältige Formen von vorgegebenen Gebetstexten über eigene, vielleicht auch nur wenige Worte bis hin zum reinen Zuhören und Hören auf Gott oder auch nur einem stillen "Danke".Mit den Lichtpunkten wird es auch in diesem Jahr wieder einen besinnlichen Einklang in die dunkle Jahreszeit geben. Die alte Kirche wird im Glanz hunderter Kerzen eine besondere Atmosphäre bieten, zum Thema "Beten" nachzudenken, zu meditieren...

Oft fällt es uns schwer, zu beten, gerade wenn wir den "geschützten" Raum des eigenen Hauses oder der Kirche verlassen: Ein Tischgebet im Restaurant womöglich in Gegenwart von - wenn auch uns lieben - Menschen, die mit dem Glauben und der Kirche nicht so viel zu tun haben, wird zur großen Hürde, auch wenn man es zu Hause praktiziert.

Die zwei Tage am 2. und 3. November laden ein, uns neu zu kalibrieren, Gebetsimpulse zu entdecken, die Gebetsbatterie wieder aufzutanken, zu erfahren, wie wir mit Gott im Alltag kommunizieren und ihn einbeziehen können. "Herr, lehre uns beten" war die Bitte der Jünger (Lukas 11,1). Wir sind also in guter Gesellschaft mit diesem Anliegen. Lassen wir uns darauf ein. Herr lehre uns beten! ist auch ein neueres Kirchenlied, auch das eine Form des Gebetes: "Wer singt betet doppelt!" Dieser Satz wurde dem Heiligen Augustinus zugeschrieben und auch Martin Luther soll gesagt haben: "So sie's nicht singen, so glauben sie es nicht!"

Deshalb klingt jeder Lichtpunkteabend in diesem Jahr mit einem gemeinsamen Singen ab 22:00 Uhr aus.

Wir laden alle - Gläubige oder Nichtgläubige, Angehörige jeder Konfession - herzlich dazu ein, sich einzulassen, auf das Gespräch mit seinem Gott.

Peter Pospiech
Vorsitzender des PGR

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