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Seit 2008 erleben Kommunionkinder und alle, die es interessiert, im Kürnacher Ostergarten die Erzählung der letzten Tage Jesu mit: den Einzug in Jerusalem, das letzte Abendmahl und sein Gebet am Ölberg, sein Leiden am Kreuz und die Erfahrung seiner Auferstehung. Aufgebaut und inszeniert war das bislang im Pfarrheim.


Im letzten Jahr fiel der Ostergarten (wie so vieles) der Corona-Pandemie zum Opfer, und weil schon im Herbst klar war, dass diese nicht so schnell vorbei sein würde, nutzte das Ostergarten-Team die Zeit zur Erarbeitung eines „corona-tauglichen“ Konzepts: ein Osterweg von Kirche über Friedhof zur Wegkapelle.
Unterstützung bekam das Team von MitarbeiterInnen des Kinderkirchenteams, die bereits zu Weihnachten einen „Weihnachtsweg“ in Kürnach gestaltet hatten, und denen es ein Anliegen war, auch die Ostergeschichte für Familien zu gestalten, da zur Zeit keine Kindergottesdienste in der gewohnten Form stattfinden können.
Ebenso war es nicht möglich, den Osterweg in Gruppen zu gehen (wie sonst im Ostergarten). Daher waren die Kommunionkinder (natürlich auch die von Estenfeld und Mühlhausen) eingeladen, mit ihren Eltern den Weg zu gehen – für sie war der Samstag reserviert. Für alle anderen gab es an den drei darauffolgenden Tagen die Möglichkeit, den Osterweg zu gehen.

2 Abendmahl 1Am Ölberghäuschen hinter der Kirche war der Abendmahltisch aufgebaut, an dem eingeladen wurde, miteinander Brot zu teilen.

1 Palmsonntag 2Beginn war in der Kirche, mit einer Hörszene und Tüchern konnte der Palmsonntag nachempfunden werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Gethsemane 1Im Pfarrgarten sah und hörte man Jesus, der sich im verzweifelten Gebet an seinen Vater wendet, bevor er den Kreuzweg geht – zu sehen und zu betrachten auf dem Friedhof.

 

 

 

 

4 Friedhof 14Hier wurden alle Teilnehmenden eingeladen, ihre eigene Last von Jesus mittragen zu lassen.

 

 

 

 

 

5 Grab 4

 

 

 

 

Auferstehung

 

 

In der Wegkapelle schließlich: das leere Grab und die Sonne der Freude über die Auferstehung und das neue Leben.

 

 

 

Zu dem Weg gab es ein Begleitheft, das die Stationen erklärt und zum Nachdenken und Gespräch anregt. Darüber hinaus enthält das Heft weitere Anregungen für zu Hause. So war es allen möglich, sich in ihrem eigenen Tempo den Osterweg zu erschließen und zu vertiefen.

Vielen Dank an alle, die diesen Osterweg möglich gemacht haben!

L.Lang-Rachor

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