logo pg ekm

Gottesdienste sind abgesagt, Gruppenstunden müssen ausfallen, Klappern nur von zuhause aus und persönliche Kontakte sind untersagt…

Freude schenkenNicht nur für uns Ministranten ist das eine völlig neue Situation. Wir vermissen unsere Freunde, unsere Hobbys, Gemeinschaft, …
Doch viel schwerer zu ertragen ist die Situation für die Menschen in den Seniorenheimen, die keinen Besuch bekommen können, Menschen, die alleine leben und völlig isoliert sind, usw.
Deshalb rief die Jugendleiterrunde die Minis dazu auf, Karten zu basteln oder zu schreiben, Osterbilder zu malen und einfach kreativ zu sein.
So kamen am Ende über 100 Ostergrüße zusammen, die wir an das Seniorenheim in Kürnach, den mobilen Pflegedienst St. Gregor, sowie das betreute Wohnen übergeben konnten. Einige Karten konnten wir auch noch bei Senioren im Ort verteilen und hoffen, dass wir so Freude schenken konnten.

Klappern vom Balkon und von der Haustür

KlappernDas Klappern wegen der Corona-Ausgangsbeschränkung abzusagen kam für die Kürnacher Minis nicht in Frage. Die Ministranten wollten auch in diesem Jahr die Tradition weiterführen und klapperten vom Balkon aus, im Garten oder vor der eigenen Haustür. So konnte man am Karfreitag und Karsamstag – wenn die Glocken schweigen – aus verschiedenen Ecken des Ortes die Klapperer hören. Jeweils um 6, 12 und 18 Uhr wurden so die Christen zum Gebet eingeladen.

Für die Klapperer war es eine ganz neue Erfahrung und für den ein oder anderen auch ungewohnt alleine zu klappern. Doch alleine war keiner der Minis, denn viele Klapperer konnten sich gegenseitig hören und waren so miteinander verbunden.

Deshalb wollen wir an dieser Stelle allen danken, die mitgemacht haben und freuen uns schon darauf, wenn wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam durch das Dorf laufen und klappern können!

 

Denn nicht alles ist abgesagt: Freude schenken ist angesagt, Freundlichkeit und Miteinander sind angesagt. Ostern ist angesagt.

­