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Schöpfer Geist kehrt bei uns ein – In den Zeitraum des Jahres, in dem die Natur „in vollem Saft“, die Tage durch den Hochstand der Sonne am Längsten sind, feiern die Christen das Pfingstfest,: das Kommen des „Schöpfer Geist“, der die Freunde Jesu beseelt und ermutigt in seinem Sinn den Glauben an das Evangelium in die Welt zu tragen.

Durch diesen Geist werden die Apostel befähigt den missionarischen Auftrag Jesu, „geht in alle Welt und verkündet das Evangelium und tauft sie…“, zu erfüllen. So vollendet sich an Pfingsten, was das Leben, Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesus auf den Weg gebracht haben. Diese Vollendung dauert an, den an ihr ist ständig zu wirken. Jeder getaufte Christ ist dazu berufen und befähigt, dies durch sein Leben, Denken und Handeln in der Fortführung der Apostel zu tun.

So ist Pfingsten die Hoch-Zeit – das aufkeimende Samenkorn, der Beginn - in kleinen Gemeinschaften  - der Kirche Jesu Christi. Immer wieder können wir im Jahreskreis die Feste auch mit dem Lebens- und Naturreislauf in symbolische Verbindung bringen: An Pfingsten steht die Natur im Festkleid des Jahres. Es wächst, grünt und blüht, und das Heranreifen beginnt. Der beginnende Sommer steht im Zeichen der Hoch-Zeit des Jahres.

Wenn Sie in diesen pfingstlichen Tagen unterwegs sind, tun Sie es mit offenen Augen und wachem Sinn um beseelt zu werden von dem Schöpfer Geist, der in der Natur und seinen Lebewesen zu spüren und zu erkennen ist. Und sei es nur an einem Feldrand den blutroten Mohn und den heranreifenden Raps wahr zu nehmen. Ich habe das Bild in diesen Tagen in Estenfeld wahr- und aufgenommen und dabei sind mir diese Gedanken gekommen.

Frohes Schöpfer-Geist-Fest.

Peter Langer

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