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 "Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag." (Gen 1,1-5)

Manchmal braucht es einen kleinen Anfang, damit etwas Großes entsteht. Manchmal reicht ein kleiner Funke, um etwas anzustoßen. Auch wenn das einzelne Streichholz schnell wieder verglüht, es hat doch für eine kurze Zeit Licht ins Dunkel gebracht.

 

"Jesus sagte: Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen." (Mt 5,14-16)

Die einzelne Flamme des Teelichts ist klein und unscheinbar. Aber wenn sie ihre Flamme an eine andere weitergibt, werden die Lichter zahlreicher, und jedes einzelne leuchtet für sich und vertreibt mit den anderen die Dunkelheit. Wenn jeder einen kleinen Teil beiträgt, kann man zusammen vieles erreichen.

 

"Blinde führe ich auf Wegen, die sie nicht kennen, auf unbekannten Pfaden lasse ich sie wandern. Die Finsternis vor ihren Augen mache ich zu Licht; was krumm ist, mache ich gerade." (Jes 42,16)

Auf der Fackel leuchtet das Feuer sehr weit, und sie gibt der Flamme genug Nahrung, dass sie eine lange Zeit brennt. So kann sie die richtige Richtung anzeigen und Orientierung geben. Aber es braucht Mut, zum Fackelträger zu werden und so das Licht, das in uns leuchtet, nach außen zu tragen und voranzugehen.

"Mose kam zum Gottesberg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. Er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht. Als der Herr sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Der Herr sagte: Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. Dann fuhr er fort: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen." (Ex 3,1-6)

Ein Seelenfunke von Licht ist in unser Herz gelegt und breitet sich aus. Unser Herz möchte zu einem brennenden Dornbusch werden, damit unser Herz wieder anfängt zu brennen und dass es so hell wird, dass es auch anderen leuchtet. Das Feuer, das angelegt ist als kleiner Funke, will sich in uns und in anderen Menschen ausbreiten.

Dieser Impuls ist zum aktuellen Online-Pfingstkurs von Junges Münsterschwarzach zum Thema „Ausbruch“ entstanden. Unter folgendem Link können Sie sich den Impuls, eingebettet in eine einzigartige Aktion, anschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=0nATUtqa1_0&list=PL9M9yumBlW7s93FPJZtbK09mi2h_EDC4g&index=6

Für das Pfarrteam
Christan Bargel
(Gemeindereferent & Jugendleiter von Junges Münsterschwarzach) 

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