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Wenn der Samen auf guten Boden fällt: – Mit dem Hochsommer reift das Getreide auf den Feldern. Seit einigen Tagen sind auch um Kürnach die großen Erntemaschinen unterwegs und bringen die Ernte ein. Das Stroh wird zu großen „Ernterädern“ verarbeitet und in den Ställen weiterverwendet.

Was früher viel mühsamer war, ist heute mit den großen Feldmaschinen in relativ kurzer Zeit zu erledigen. Aber der Blick zum Himmel und die Beobachtung des Wetterberichtes bleiben nicht aus, denn die Getreideernte muss trocken eingebracht werden. Den Gesetzmäßigkeiten des Wetters und der Natur kann sich der Mensch nicht entziehen.

Die Bilder des Wachsens, Reifens und der Ernte verwendete Jesus in seinen Gleichnissen immer wieder in seinen Lehrstunden mit seinen Freunden und Menschen, die mit ihm unterwegs waren. Er verglich den Glauben des Menschen mehrmals mit einem Samenkorn das auf guten und schlechten Boden fallen kann. Von diesem Boden und den äußeren Umständen hängt es ab, ob das Samenkorn Frucht bringt. Und Jesus macht deutlich, dass es so auch mit dem Glauben der Menschen an Gott abhängt: Das Wort Gottes muss von uns Menschen nicht nur gehört, sondern verstanden und gelebt werden. Dann wird der einzelne Mensch Samenkorn sein können, das auf gutem Boden aufgeht, wächst, reift und reiche Frucht bringt.

Und dieser Vergleich geht sogar soweit, dass Jesus mit diesen Bildern vom Himmelreich erzählt. Die Evangelien der beiden letzten Sonntage (15. und 16. Sonntag im Jahreskreis) und auch des kommenden letzten Juli-Sonntages erzählen im Matthäusevangelium von diesen Gleichnissen Jesu und ihrer Bedeutung. pl

 

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